DBT-S 2026 / 2-tägig

Allgemeine Information

Kurs Nr.: (DBT-S-2026)

Kurstage DBT-S: 17.9.2026 und 18.9.2026
Preis CHF 480.-
Kurszeiten Do - Fr 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Kursleitung Julia Förster
Kursort Clienia Bergheim AG, Uetikon am See
Geeignet für Psycholog:innen, Ärzt:innen, Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Pfleger:innen, Ergotherapeut:innen und weitere therapeutisch tätige Berufsgruppen im stationären-, teilstationären und ambulanten Setting (einschliesslich Beratungsstellen), die mit Betroffenen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und komorbider Substanzgebrauchsstörung arbeiten.
Voraussetzungen DBT Basis I, Skills I und Skills II
Abschluss Teilnahmebescheinigung für 16 Unterrichtseinheiten (UE)

Kursinhalt

DBT S Suchtcurriculum

Ziele:

Ziel des Workshops ist, das Vorgehen in der DBT-Sucht zur Behandlung von Personen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und komorbider substanzbezogener Störung in Form einer Abhängigkeitserkrankung oder schädlichem Gebrauch praxisnah kennen- und anwenden zu lernen.

Inhalte:

Inhalte des Workhops sind das Erlernen von DBT-Sucht spezifischen Strategien und Techniken. Wie lässt sich, bei hoher kurzfristiger Attraktivität von Suchtmitteln, die Bindung an die Therapie erhöhen? Dazu werden beziehungs- und bindungsorientierte Strategien, sogenannte „Attachmentstrategien“ vermittelt. Die Motivierung zur Abstinenz bei gleichzeitiger Beachtung der, oft eingeschränkten, Ressourcen der Betroffenen wird durch das Prinzip der „Dialektischen Abstinenz“ ermöglicht. Welche Grundhaltung ist in der Arbeit mit den Betroffenen hilfreich und notwendig, um ein tragfähiges Commitment für die Behandlung aufzubauen? Wie werden bei einer Vielzahl dringlicher Anliegen Prioritäten gesetzt? Darüber hinaus werden Fertigkeiten zum Umgang mit starkem Verlangen, also Craving, und zur Rückfallprävention vorgestellt und eingeübt. Diese ergänzen einzelne Module des Skillstrainings in der Standard-DBT. Welche Fertigkeiten sind bei akutem Craving notwendig? Welche Fertigkeiten sind langfristig auf eine Verbesserung der Lebensqualität ausgerichtet?