Vertiefungs-WS:
Grundlagen und Anwendung von Stockkampf/tanz (eskrima) als Teil des körpertherapeutischen Angebotes der DBT (Kurs-Nr.: V2)
ziel:
im rahmen des körpertherapeutischen angebotes im stationären setting in der psychiatrie hat sich die arbeit mit den stöcken vor allem mit borderlinepatientinnen sowie in der kinder- und jugendpsychiatrie bewährt. es handelt sich um ein gruppentherapeutisches angebot, bei dem die entwicklung von selbstdisziplin, klarheit, präsenz und sozialer kompetenz im vordergrund stehen. Beim stockkampf werden die patienten ganzheitlich angesprochen. die beschäftigung mit den stöcken zentriert und erdet, sie schult die körperwahrnehmung und koordination und fördert die integrationsfähigkeit. die fähigkeit, klare signale zu setzen, das erleben von kontrolle sowohl in einzel- als auch in partnerarbeit führt zu einer stärkung des selbstvertrauens und der selbstachtung. rhythmische schlagabfolgen, feste formen, strukturen und rituale vermitteln den patienten die erfahrung von verlässlichkeit und sicherheit.
inhalte:
- kennenlernen von grundformen und basistechniken mit einem und zwei stöcken
- ideen zum einsatz der techniken in einzel- partner- und gruppenarbeit
- anfangs- und schlussrituale
- aufbau von therapieeinheiten im gruppen- und einzelsetting
- spezielle interventionstechniken
zurück zur übersicht

arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher psychotherapie
kursangebot
trainer
a. lutzke







